Windstille

Man kennt das ja, auf der einen Seite raunen einem postmoderne Konstrukte ihre Gedanken entgegen, die wirr und klar zugleich wirken sollen. Auf der anderen Seite gibt es diese Drehbuchautoren, deren Gefühlszustände im Minutentakt zwischen melancholisch-erhaben zu tragisch-komisch und wieder zurück schwanken, je nach gerade zu bearbeitender Szene. Und irgendwo dazwischen muss man versuchen einen klaren Kopf zu bewahren. Das ist mitunter schwer und hindert dann auch schon mal daran, weitere Blogeinträge zu verfassen.
Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich in den letzten Tagen erkennen musste, dass sich all die unbekannten und für “statistische Abweichungen” gehaltenen Besucher des Blogs, als reale Menschen entpuppt haben. Der daraus resultierende Leistungsdruck ist einfach enorm.

Ganz gleich, was Grund für die Stille der letzten Tage ist, sie ist unnötig. Sogar völlig unnötig, denn es gibt eine Lösung dieser Sorgen, die wunderbar anzuschauen und formschön gleichermaßen ist. Es gibt nämlich eine “Blogtext-Notfallreserve”, die damals in besseren, textreicheren Zeiten mit weiser Vorrausicht angelegt wurde. Doch ist es, wie mit allen “…-Notfallreserven”, man hat ständig Angst, dass ein noch nötigerer Fall auftreten könnte, und dann gäbe es keine Reserve mehr.

-ZENSIERT-

Und dennoch und gerade deswegen fordere ich hier: Nadine, gib deine Texte frei!Wie ein lauter Knabenchor wird bald schon das ganze Internet zu dir rufen: Gib die Texte frei!

“Gib die Texte frei und hilf uns über diese Flaute!” halte ich ohnehin für einen tollen Songtitel.

1 Antwort auf “Windstille”

  1. Frédéric sagt:

    Was gibt’s eigentlich Neues von der Filmfront?

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