Jahresausblick Teil 4 (mit Verspätung wegen upsi Vergessen)

Oktober: Das Footsteps-Team bekommt von einer der erfolgreichsten Produktionsfirmen Deutschlands den Auftrag, eine Serie zu entwickeln. Es wird nur leider nichts daraus, weil… Ja, warum denn eigentlich nicht? Okay, Nadine ist 24/7 eingespannt, aber Sebi, der hat sich wohl die gemütliche Lebensweise aus uns’ Zürili angewöhnt, meistens chillt er, zwischendurch übt er sich im Dressurreiten. Und wo Ralf eigentlich steckt, weiß auch mal wieder niemand. Achso, der feiert Geburtstag mit Fred und dieser einen da, ach, wie heißt die denn nochmal, Charlize Theron oder so. Nur Daniele kann nicht kommen, der will sein Treffen mit Adam Sandler nicht absagen, “Adi hat sich schon so drauf gefreut”. Heinz Badewitz steht mit einem Blumenstrauß und einem Kamerateam am Regionalbahnhof Hof und will Sebi abholen, aber der ist gar nicht im Zug. (Mehr dazu im Blogeintrag “Wo wir jetzt sein könnten”). Endlich hat Alexander Klaws zugesagt, das Abspannlied für Ayuda zu singen. Das finden viele doof, Bene zum Beispiel.

November: Die Tage werden kälter und nasser, das ist vor allem für Nadine ein Problem, denn sie muss den nächsten Monat in einem Karton (wenn sie noch einen findet) unter der Hohenzollernbrücke verbringen. Wie passend, dass Sebi ausgerechnet jetzt in der Sinnkrise steckt und Nadine sich daher nicht mal beim wöchentlichen Battlestar-Galactica-Gucken aufwärmen kann. Achso, was ist eigentlich mit Ayuda? Nachdem zwei Sounddesigner gerade noch rechtzeitig das Weite gesucht haben und “Ich habs euch doch gesagt”-Tonmensch Chris jetzt wahrscheinlich Recht hat mit der Vermutung, dass der Ton sich nicht kongenial zum restlichen Oeuvre verhält, macht uns Sounddesigner Nummer 3 - Anwärter Dennis nun endlich mal Hoffnung: “Joah, denk schon, dass ich die Hallenbad- äh Parkhaus-Szene irgendwie hinkriegen könnte.” Juchu! Joyce macht beim Perfekten Promi Dinner Werbung für Ayuda. Ein riesiger Karton mit Fanpost kommt an, nur nicht bei Nadine- die hat ja keine Wohnung.

Dezember: Weihnachten! Hach, seufz. Dicke dichte weiße weiche Schneeflocken hüllen Köln in ein weißes Kleid- nicht. Wie immer ist alles nur beschissen. Stau in der Fußgängerzone, überheizte Geschäfte, ekliger Nudelsalat an Heiligabend, penetrante Weihnachtslieder, Liebeskummer, der Weihnachtsbaum geht in Flammen auf, wieder mal das perfekte Geschenk verschenkt, aber das falsche bekommen, Langeweile, Angst vor Silvester und dem traurig heranschleichenden Jahr 2009. Und während man so dasitzt und vor sich hingrummelt und sich und die Nächsten und das Christkind und überhaupt alles verwünscht, kommt die Nachricht. Die Nachricht, auf die wir solange gewartet haben. Zuerst hören sie die Hirten bei ihren Schafen auf den Feldern, dann werden die Englein sie vom Himmel singen und dann kommen die Könige und bringen Geschenke, denn AYUDA IST DA.

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